Die Sabina ist eine Gegend in Mittelitalien und liegt zwischen Umbrien, Latium und den Abruzzen. In den Sabina-Hügeln in Latium, zwischen den Provinzen von Rom und Rieti, wird das native Olivenöl extra „Sabina DOP“ aus den Kulturvarietäten Carboncella, Frantoio, Mauraiolo, Leccino, Raja, Olivastrone, Olivago, Salviana und Rosciola hergestellt. Dieses native Olivenöl extra hat eine goldgelbe Farbe mit grünen Reflexen. Sein Geschmack ist aromatisch und der maximale Säuregehalt liegt bei 0,60 %. Die Sabina in Latium ist nicht nur eine Gegend mit unzähligen Olivenhainen, sie ist auch reich an Geschichte und an Orten, die besichtigt werden können. Entdecken wir gemeinsam drei davon!

Fara Sabina

Stadt in der Provinz von Rieti. Der Name könnte vom Langobardischen Fara abstammen bzw. von „Familien-Clan“ oder von der Verehrung der Langobarden für die Heilige Fara. Im Territorium von Fara Sabina sollte man auf jeden Fall die Abtei von Fara besuchen, ein Kloster des Benediktinerordens, das zwischen 560 und 570 n. Chr.-gegründet wurde. Hier gibt es auch vorrömische Überreste der Stadt von Cures Sabin zu bewundern, die von Cicero, Vergil, Plutarch und anderen als die wichtigste Stadt der Sabiner genannt wurde.

Der tausendjährige Olivenbaum von Canneto Sabino

Der Legende nach wurde dieser „Olivastrone“ von Numa Pompilius, dem legendären König von Rom zwischen 715 v.Chr. und 673 v.Chr. gepflanzt. In Wirklichkeit wurde dieser majestätische Baum mit einer Höhe von 15 Metern und einer Kronenbreite von circa 30 Metern rund um das Jahr Tausend von Benediktinermönchen gepflanzt. An der Basis des Stammes öffnet sich ein Hohlraum, der bis zum Herz seiner Wurzeln vordringt und eine echte Höhle bildet.

Montelibretti

Diese Stadt an den Hängen der Sabina-Hügel befindet sich auf einem Felsvorsprung über dem Tibertal. Im römischen Zeitalter stand hier die Villa des Schwiegervaters des Kaisers Commodus, von der leider keine Spuren mehr zu sehen sind. In Montelibretti können nicht nur verschiedene Kirchen und andere zivile Gebäuden besichtigt werden. Hier befindet sich auch die Nekropole von Colle del Forno, die zur antiken Stadt Eretum gehörte, die zwischen dem VII und der Mitte des VI Jhdt. v. Chr. erbaut wurde. In dieser Nekropole wurden mehrere Grabbeigaben von großer historischer Bedeutung aufgefunden.