Heute begeben wir uns nach Apulien auf Entdeckung eines Landes mit jahrhundertealten Olivenbäumen, das weltweit berühmt ist: Das Salento!

Die Halbinsel des Salento und ihre-Olivenöle DOP

Die Halbinsel des Salento umfasst die gesamte Provinz Lecce, das zentral-südliche Gebiet der Provinz Brindisi und den südlichen Teil der Provinz Taranto. Das Olivenöl „Terra D’Otranto DOP“ ist eines der Olivenöle des Salento mit Ursprungsbezeichnung und wird in der gesamten Provinz Lecce und in einigen Gemeinden der Provinzen Taranto und Brindisi produziert. Darüber hinaus gibt es das Olivenöl „Collina di Brindisi DOP“, das in einigen Gemeinden der Provinz Brindisi produziert wird, darunter San Michele Salentino im Norden des Salento.

Sehenswertes im Salento

Probiert man ein Produkt mit Ursprungsbezeichnung im Territorium, in dem es produziert wird, ist das ein ganz anderer Genuss. Hier einige Orte, die im Salento besucht werden sollten, um die DOP-Olivenöle aus dem Salento zu probieren!

Im Gebiet des oberen Salento befindet sich die „Piana degli Ulivi Secolari“ mit jahrhundertealten Olivenbäumen, bei der UNESCO als Weltkulturerbe vorgeschlagen. Hierbei handelt es sich um ein Gebiet, das mit zahlreichen monumentalen Olivenbäumen übersät ist und das vom „Parco Agrario degli Ulivi“ geschützt wird. Hier ist die höchste Konzentration an tausendjährigen Bäumen der Welt vorhanden, die die älteste bestehende Baum-Agrarlandschaft bilden. Es ist eine ewige Landschaft, die im Laufe der Jahrhunderte intakt geblieben ist. In diesen Ästen und in diesen Stämmen wird auch unsere Geschichte zusammengefasst, weil an diesen Stämmen die Normannen, die Aragoiner, die Angeviner, die Spanier, die Bourbonen und die Piemontesen vorbeigezogen sind.

Wie begeben uns nach Lecce, in die wichtigste Stadt des Salento. Das ehemalige Kloster der Olivetaner, das auf das XII Jahrhundert zurückgeht, sollte man sich nicht entgehen lassen. Es gehörte den Ordensbrüdern dieses Ordens, dessen „Motto“ den Namen erklärt:
Ich aber werde bleiben wie ein grünender Ölbaum im Hause Gottes;
ich verlasse mich auf Gottes Güte
immer und ewig
”.
(Sal. 52-10)

Im ehemaligen Kloster befindet sich ein Baldachinbrunnen mit salomonischen Säulen und Kuppel, der zwischen den zwei angrenzenden Kreuzgängen liegt. Heute ist darin die Fakultät für Kulturgüter der Universität des Salento untergebracht.

Wenn Sie ein wenig Zeit in dieser wundervollen Stadt verbringen können, sollten Sie unbedingt die Piazza Sant’Oronzo besuchen. Hier finden Sie die „Colonna di Sant’Oronzo“ aus dem 17. Jahrhundert und die Kirchen San Marco und Santa Maria delle Grazie, das berühmte römische Amphitheater und der „Palazzo del Seggio“, der auch als „Il Sedile” bekannt ist.

Otranto sollte man unbedingt besuchen, wo der Legende nach der Heilige Petrus auf seinem Weg von Palästina nach Rom vorbeigekommen ist. Die kleine byzantinische Kirche San Pietro ist einer der interessantesten Orte, die man hier besichtigen kann. Auch die Aragonerburg (die auf das 15. Jahrhundert zurückgeht) darf man sich nicht entgehen lassen, die nicht nur von historischem sondern auch von literarischem Interesse ist, da Horace Walpole im Jahr 1764 eines seiner Werke, das als erstes gotisches Werk der Geschichte angesehen wird, mit „Das Schloss von Otranto” betitelt hat.

Salento bedeutet jedoch auch Strände, die von einem kristallklaren Meer umspült werden. Darunter: Punta della Suina in Gallipoli. Dieser Strand, auch „Karibik des Ionischen Meeres“ genannt, wird von zwei nebeneinanderliegenden Buchten gebildet, die ein großes natürliches Schwimmbecken bilden, mit seichten Gewässern und hellem Sand. Von den Klippen aus, die sich ins Meer hinausstrecken, kann man wundervolle Sonnenuntergänge bewundern.