Die Tour, die wir Ihnen heute vorschlagen, überquert das westliche Sizilien, das aus der Provinz von Palermo, Agrigent und Trapani besteht. Die Tour beginnt natürlich beim Hauptort der Region!

Palermo

Nicht nur die größte und beeindruckendste Stadt Siziliens, sondern auch die italienische Kulturhauptstadt 2018: Palermo verdient sich diesen Titel mit den zahlreichen Stätten historischen, künstlerischen und kulturellen Interesses voll und ganz. Hier die wichtigsten davon!

  • Die „Cattedrale metropolitana primaziale della Santa Vergine Maria Assunta“, in der gut 7 architektonische Stilrichtungen vereint sind: Byzantinisch, Romanisch Normannisch, Gotisch, Renaissance, Barock und Neoklassizistisch Seit dem 3. Juli 2015 zählt sie zum Weltkulturerbe (UNESCO):
  • Die „Cappella Palatina“, eine dreischiffige Basilika innerhalb des architektonischen Komplexes des „Palazzo dei Normanni“. Sie ist sehr berühmt wegen der Mosaike, im speziellen das in der Kuppel und wegen des Bildes „Christus als Pantokrator“ (flache Kuppel der Apsis);
  • Die „Palazzina Cinese“ istein alter Königspalast des Hauses Bourbon des Königreichs beider Sizilien der von Giuseppe Venanzio Marvuglia realisiert wurde;
  • Das „Teatro Massimo Vittorio Emanuele“ ist das größte Opernhaus Italiens und das drittgrößte in Europa (nach der Opéra National von Paris und der Wiener Staatsoper).

Doch Palermo steht auch für kulinarische Tradition: Wie könnte man hier den Cannoli, der Cassata und dem typischen Street Food, den „Pane e Panelle“ widerstehen! Ein Brötchen mit Sesamsamen, belegt mit den traditionellen Beignets aus Kichererbsenmehl. Doch auch ein heißes Brötchen mit Salz. Origano und Olivenöl „Olio Val di Mazara DOP“ hat seinen Reiz!

Wenn Sie nach Palermo kommen, sollten Sie unbedingt Monreale und Cefalù besuchen: Ersteres mit der Kathedrale Santa Maria Nuova und letzteres mit der Basilika „Cattedrale della Trasfigurazione“, beide hochberühmt wegen der hinreißenden byzantinischen Mosaike.

Agrigent

Wenn man Agrigent hört, denkt man unwillkürlich an das Tal der Tempel, in dem Überreste dorischer Tempel, drei Heiligtümer und zahlreiche Nekropolen sowie einzigartige Wasserbauwerke zu finden sind, wie der Garten von Kolymbetra und die Hypogäen.
Nur wenige Minuten entfernt befindet sich die „Scala dei Turchi“ (Türkenstiege), eine monumentale Felsenwand an der Küste in der Gemeinde Realmonte, die so benannt wurde, weil sie einen sicheren Ankerplatz für die fremden Piraten darstellte (die im Volksmund „Türken“ genannt wurden). Ein wahrlich einzigartiger Ort auf der Welt.
Auch in der Provinz von Agrigent kann man natürlich wunderbare Fischgerichte probieren, speziell wenn sie ganz

einfach in der Pfanne nur mit etwas Olivenöl „Val di Mazara DOP“, einem Produkt dieser Territorien, zubereitet werden.

Trapani

Die Provinz von Trapani birgt wahre Schätze, beginnend beim Naturreservat der Salinen von Trapani und Paceco mit beinahe 1000 Hektar, das zahlreichen Zugvögelarten Schutz gewährt und in dem die alte Tätigkeit zur Salzgewinnung betrieben wird.

In der Gemeinde Castelvetrano befinden sich die Überreste von Selinunt, der alten griechischen Stadt.

Im Nordwesten hingegen befindet sich das antike Segesta mitten in einem archäologischen Park. Hier sind der dorische Tempel und das Theater von besonderem Interesse, die teilweise in den Fels gehauen sind.

Wir schließen mit Erice, der reizenden mittelalterlichen Stadt. Spaziert man durch die Straßen, fallen sofort die gigantischen Stadtmauern (VIII und VII Jhdt. v. Chr.) und die „Real Chiesa Madrice Insigne Collegiata“ ins Auge, der prächtige Dom im gotischen Stil, den man sich unbedingt ansehen sollte.
In der Provinz von Trapani werden zwei Olivenöle mit geschützter Herkunftsbezeichnung hergestellt: Das native Olivenöl extra Valli Trapanesi, ideal roh zu Gerichten auf Fischbasis sowie das native Olivenöl extra Valle del Belice, das sich perfekt für marinierten Fisch, erste vegetarische Gänge und Braten eignet.